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Lehrstuhl für VWL,
insbesondere Wirtschaftspolitik

Forschungsschwerpunkte



Soziale Marktwirtschaft in Deutschland: Anspruch und Wirklichkeit (The Social Market Economy in Germany: Concept and Reality)

Die Soziale Marktwirtschaft (SM) wird als Leitbildvorstellung operationalisiert. Im Lichte dieser Norm wird die in der BR Deutschland praktizierte Wirtschaftspolitik einer kritischen Analyse unterzogen. Dabei steht im Mittelpunkt die Frage nach den Ursachen für die Unterbeschäftigung, die sich seit etwa 25 Jahren als zunehmende Sockelarbeitslosigkeit manifestiert.

The project is devoted to a critical evaluation of Germany's economic system. Based on the model of the Social Market Economy as a system of reference, the study concentrates on those developments which are supposed to be major causes of the increasing level of unemployment since the early 1970ies.

Publikationen zum Projekt:

Werner Zohlnhöfer (Herausgeber), Die Tarifautonomie auf dem Prüfstand, Duncker und Humblot, Berlin, 1996.

Werner Zohlnhöfer, Wie sozial ist die Soziale Marktwirtschaft?, in: Heidelberger Club für Wirtschaft und Kultur (Herausgeber), Sozialfall Sozialstaat - Wie sicher ist unsere soziale Sicherung?, Münster, Hamburg 1996, Seiten 225-237.

Werner Zohlnhöfer, Sockelarbeitslosigkeit - eine Dauererscheinung der Sozialen Marktwirtschaft?, in: Forschungsmagazin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz 1995, Heft 2, Seiten: 16-26.

Werner Zohlnhöfer, Von der Sozialen Marktwirtschaft zum Minimalstaat? - Zur politischen Ökonomie des Wohlfahrtsstaates, in: ORDO-Jahrbuch Stuttgart 1992, Band 43, Seiten 269-284

Werner Zohlnhöfer, Sozialpolitik - Achillesferse der Sozialen Marktwirtschaft?, in: Schriftenreihe der Bundeszentrale für Politische Bildung - Studien zur Geschichte und Politik, Bonn 1990, Band 292, Seiten 305-329.


Die Zukunft der Europäischen Integration (The Future of European Integration)

Die Zielsetzung dieses Projektes ist es, (1) die Notwendigkeit wirtschaftspolitischer Koordination und Abstimmung zwischen den EU-Mitgliedstaaten als grundlegende Voraussetzung für den Erfolg einer Europäischen Währungsunion zu identifizieren und zu begründen, und (2) die relevanten Bestimmungen des Maastrichter Vertrags daraufhin zu untersuchen, inwieweit diese geeignet sind, dem Koordinations- und Handlungsbedarf, insbesondere im Bereich der Fiskal- und Lohnpolitik, zu genügen.

The major purpose of this project is (1) to identify the need of economic policy coordination among the EU-member states which is essential for a successful European Monetary Union, and (2) to analyse whether the relevant provisions in the Maastricht Treaty are appropriate to meet this need, particulary in the areas of fiscal policy and wage policy.

Publikationen zum Projekt:

Zohlnhöfer, Werner (Herausgeber), Zukunftsprobleme der Weltwirtschaftsordnung, Schriften des Vereins für Socialpolitik, Duncker & Humblot, Berlin 1996, Jahrgang 19, Band 243.

Zohlnhöfer, Werner (Herausgeber), Probleme und Reformbedarf der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, Schriften des Vereins für Socialpolitik, Duncker & Humblot, Berlin 1996, Jahrgang 19, Band 247

Beck, Reiner, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion - Supranationale Geldpolitik und Nationale Finanzpolitiken. - Zur Funktionsfähigkeit des Policy-Mix im Europa von Maastricht 1996 (Dissertation, im Erscheinen)

Zohlnhöfer, Werner, Zur Verteilung der politischen Entscheidungskompetenzen in der EG, in: Jahrbuch für Neue Politische Ökonomie, Mohr Tübingen 1992, Band 11 Seiten 66-72


Wettbewerbstheorie (Theory of Competition)

Ziel dieses Forschungsbemühens ist die - zunehmend differenzierte - Identifikation der Bedingungen, die die Entfaltung eines funktionsfähigen Wettbewerbs (nicht) erwarten lassen.

This project refers to the concept of workable competition. An attempt is made further to specify the conditions - in terms of market structure - which make the difference between market processes which are competitive and those which are not.

Publikationen zum Projekt:

Werner Zohlnhöfer, Marktstruktur und funktionsfähiger Wettbewerb - Versuch einer Erweiterung des Konzepts von Kantzenbach, in: Hamburger Jahrbuch für Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik, 1991, 36. Jahrgang, Seiten 71-85

Werner Zohlnhöfer, Das normative Element in der wettbewerbstheoretischen Doktrinbildung, in: Jörn Kruse, Otto G. Mayer (Herausgeber), Aktuelle Probleme der Wettbewerbs- und Wirtschaftspolitik, Nomos, Baden-Baden, 1996, Seiten 101-117

Werner Zohlnhöfer, "Großer Sprung" oder "Stückwerkreformen"?, in: Grundtexte zur Sozialen Marktwirtschaft Band 3 - Marktwirtschaft als Aufgabe - Wirtschaft und Gesellschaft im Übergang vom Plan zum Markt, Ludwig-Erhard-Stiftung e.V. Bonn, Stuttgart, Jena 1994, Band 3, Seiten 625-642



Dipl.-Vw. Martina Bätzel/ Prof. W. Zohlnhöfer

Soziale Marktwirtschaft als Leitbild für die Bildungspolitik - Analyse und Vorschläge für eine Reform der Hochschulfinanzierung unter ordnungspolitischen Gesichtspunkten

Im Spannungsfeld zwischen dem ,Bürgerrecht auf Bildung" und Forderungen nach einer radikalen Neuorientierung der Bildungspolitik an marktwirtschaftlichen Prinzipien soll ein Gesamtkonzept für die Hochschulfinanzierung der Zukunft entwickelt werden, das entsprechend den Postulaten der Sozialen Marktwirtschaft den Grundsatz der Marktsteuerung mit dem Prinzip des sozialen Ausgleichs verbindet. Dabei sollen sowohl Entscheidungsfreiheit als auch Eigenverantwortung der Studierenden einerseits und der Hochschulen andererseits im Vordergrund stehen.

Political attitudes concerning education vary from the idea of a ,human right to education" to proposals for a strictly market based system of higher education, which integrates the benefits of a competitive organisation of the educational sector on the one hand and social correctives on the other, according to the principles of the Social Market Economy. Possibilities abnd instruments to encourage self-responsibility and inititive and to maintain freedom of choice for both students and universities will be discussed.



Dr. Paul-Günther Schmidt/ Prof. W. Zohlnhöfer

Politische Ökonomie der Inflation - Theoretische Erklärungsansätze, empirische Evidenz und wirtschaftspolitische Konsequenzen


Zielsetzung des Projekts ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, die markanten und persistenten Unterschiede im Grad der Gewährleistung gesamtwirtschaftlicher Stabilität in verschiedenen Staaten der Erde zu erklären. Nach einer kritischen Würdigung der einschlägigen sozialwissenschaftlichen Theorien wird ein eigener Erklärungsansatz vorgestellt, der geeignet erscheint, auch der Bedeutung institutioneller Strukturen in den nationalen Volkswirtschaften Rechnung zu tragen. Die abgeleiteten Hypothesen werden im Rahmen multivariater Querschnittsanalysen für 47 Industrie- und Entwicklungsländer empirisch überprüft. Die gewonnen Ergebnisse legen einige interessante Implikationen insbesondere hinsichtlich der möglichen Rolle staatlicher Stabilisierungs- und Ordnungspolitik für die Erreichung eines möglichst hohen Grades an gesamtwirtschaftlicher Stabilität nahe.

The project attempts to contribute to an explanation of the significant and persistent divergence of global macro-economic stability between different countries of the world. After a brief survey of current socio-economic theorizing a new approach is developped which draws particular attention to the institutional settings in different economies. Some hypotheses which can be deducted from this model are empirically tested within the framework of multivariate cross-national analyses including 47 industrial and developing countries, respectively. The empirical results suggest some interesting implications regarding the possible role of stabilization policy and institutional reform in attaining a high degree of global macro-economic stability.

Publikationen zum Projekt:

Schmidt, Paul-Günther, Strukturmerkmale des Arbeitsmarktes und gesamtwirtschaftliche Stabilität - Eine vergleichende Analyse der OECD-Länder, in: Zohlnhöfer, Werner (Herausgeber), Die Tarifautonomie auf dem Prüfstand, Duncker & Humblot Berlin 1996, Seiten 95-148.



Dipl.-Vw. Marcus Stewen/ Prof. W. Zohlnhöfer

Dematerialisierung in einer sozialen Marktwirtschaft-
Erfordernisse und Möglichkeiten einer sozialen und beschäftigungspolitischen Absicherung eines ressourcensparenden ökologischen Strukturwandels
(Ein Beitrag zu den sozialpolitischen Aspekten zukunftsfähiger Entwicklung)

Im Rahmen der Diskussion um eine nachhaltige Entwicklung werden verstärkt in Wissenschaft und Politik Konzepte diskutiert, die eine Verlagerung der Umweltpolitik propagieren, weg von der alleinigen Orientierung auf Emissionen hin zu einer verstärkten Inputorientierung (Ressourceneinsparung, ,Dematerialisierung"). Dabei wird eine deutliche Reduktion des Ressourcen-, Energie- und Flächenverbrauches gefordert. Wirtschaftspolitische Folgen im allgemeinen und sozialpolitische im speziellen werden in diesen Konzepten in der Regel vernachlässigt. Ziel dieses Projektes ist es, zu diskutieren, inwieweit sozial- und insbesondere beschäftigungspolitische Folgen einer inputorientierten Umweltpolitik quantitativ und qualitativ abgeschätzt werden können. Wirtschaftspolitische Instrumente (wie z.B. Grundeinkommen, Arbeitsmarktflexibilisierung u.a.) sollen dabei auf ihre Eignung dahingegen untersucht werden, inwieweit sie einen ökologischen Strukturwandel ordnungskonform zu begleiten und zu flankieren vermögen.

In the discussion about sustainable development concepts of an input-orientated environmetal policy are more and more discussed both in politics and social science. The advocates of these concepts propagate a dematerialization of production and consumption patterns. However, social implications of resource saving strategies, esp. in the field of employment, are often ignored. This project focusses on an estimation of quantitative and qualitative consequences of an input-orientiated environmental policy on employment. Instruments for economic policy (e.g negative income tax, enforcing the flexibility of the labour markt) will be analysed whether they can be suitable to support ecological structural change socially.

Publikationen zum Projekt:

Hinterberger, Friedrich; Luks, Fred, Stewen, Marcus, Ökologische Wirtschaftspolitik, Wuppertal Paperbacks, Birkhäuser Berlin/Basel/Boston 1996

Hinterberger, Friedrich; Luks, Fred, Stewen, Marcus, Ökologische Wirtschaftspolitik in einer komplexen Welt, in: Eicker-Wolf, Kai u.a (Herausgeber), Wirtschaftspolitik im theoretischen Vakuum?, Metropolis Marburg, 1996, Seiten 273-300

Stewen, Marcus, Eine Materialinputsteuer zur Reduzierung anthropogener Stoffströme? - Erste Überlegungen, in: Köhn, J./ Welfens, M.J., Neue Ansätze in der Umweltökonomie, Metropolis Marburg 1996, S. 173-202.

Stewen, Marcus, Arbeiten in einer zukunftsfähigen Wirtschaft - Beschäftigungspolitische Konsequenzen ökologischer Wirtschaftspolitik, in : WZN-Magazin ,Arbeit und Umwelt", Heft 4, 1996.



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