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5.Mai 1996 Sascha Manuel Decker Arbeitskreis Börse Mainz e.V. Aktiengeschehen | |
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Gelungener hätte die erste Vortragsveranstaltung des Sommersemesters nicht ausfallen können. Noch mit dem Nachklang der Public Relation Maßnahme Schätz den DAX war der R3 im Haus und Recht sehr gut gefüllt. Die Erwartungen der Zuhörer wurden dabei sicherlich bestens erfüllt. Unser Vereinsmitglied Sascha Manuel Decker hatte sich gut vorbereitet, um in lockerer Manier den Newcomern in Sachen Börse ein paar Begriffe und Zusammenhänge näherzubringen. Sei es, daß es um das Verstehen des Börsenteils einer Zeitung ging, die Aufklärung über die komplizierte Zusammensetzung des Deutschen Aktienindex (DAX), die Ermittlung eines Aktienkurses, das |
Börsengeschehen auf dem Parkett oder aber die Plazierung eines Unternehmens an der Börse, das sog. Going Public. Spätestens als Sascha das T-Zeichen mit seinen beiden Händen nachstellte war jedem klar, an welchem Beispiel die komplizierte Materie erläutert werden sollte. Die Länge der Veranstaltung, die vielen interessanten Fragen und die lockere Atmosphäre, die vom Vortragenden ausging zeigten allen Anwesenden, wie wichtig solche Präsentationen und Diskussionen wirklich sind, um das breite Studentenpublikum anzusprechen. Am 6. November wird Sascha Manuel Decker eine Fortsetzung geben. Holger Bengs |
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Roland Zemelka, Treasury Depfa Bank AG Vom Schuldschein zum Global Internationalisierung der Refinanzierung am Beispiel der Depfa-Bank | |
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Bei dem Vortrag ging es, wie das Thema schon erahnen läßt, um die Möglichkeit
der Verbreiterung der Refinanzierungsbasis durch die Emission von Pfandbriefen an den internationalen
Kapitalmärkten. Solche sog. Globals haben ein mit ca. 1,5 bis 2 Mrd. DM gegenüber
herkömmlichen Pfandbriefen erheblich höheres Emissionsvolumen, weshalb sie auch für
internationale institutionelle Investoren attraktiv sind. So wurden bereits 47 % der beiden ersten
Globals außerhalb von Europa plaziert. Für die begebende Bank stellen sie ein
geeignetes Mittel dar, die Kosten der Refinanzierung zu reduzieren, da die Titel das begehrte
AAA-Rating erhalten und zudem zu Euromarktkonditionen emittiert werden, d.h. mit
Provisionssätzen der Konsorten zwischen 0,25 und 0,325 Prozentpunkten. Als Konsorten treten
internationale Adressen wie Morgan Stanley, die Commerzbank und die Schweizerische Bankgesellschaft
auf. Diese übernehmen auch die Kurspflege und können somit eine Rendite gewährleisten,
die leicht über dem Niveau öffentlicher Anleihen mit gleicher Laufzeit liegt. |
Neben den Zielen der Rentabilität, der Bonität und der Liquidität soll durch die
Globals der Bekanntheitsgrad der Depfa-Bank gesteigert werden, die zwar eines der
größten Emissionshäuser für eigene Schuldverschreibungen in Deutschland ist, sich
aber im Hinblick auf die bevorstehende Währungsunion auch in anderen Ländern Europas rechtzeitig
am Markt positionieren will. Obwohl aufgrund des schönen Wetters weniger Zuhörer als erwartet erschienen waren, erweckte der versierte und lebendige Vortrag von Herrn Zemelka großes Interesse. Anschließend gab sein Kollege Herr Schiffauer vom Bereich Personal bereitwillig Auskunft über Einstiegsmöglichkeiten und Traineeprogramme bei der Depfa - BauBoden-Gruppe, die ihre Hauptsitze in Wiesbaden und in Frankfurt, sowie u.a. eine Niederlassung in Mainz hat. Bersonders erfreulich ist für den AKB das Angebot, die Zusammenarbeit in Zukunft weiter zu vertiefen, das wir gerne annehmen werden. Peter Berg |
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26. Juni 1996 Michael Friedrich MLP Finanzdienstleistungen AG Fondsgebundene Lebensversicherung | |
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Für den ersten Vortrag des Semesters konnte der AKB zwei Referenten von MLP in Mainz gewinnen.
Die Marschollek Lautenschläger Partner Aktiengesellschaft (MLP) ist ein großes
Finanzdienstleistungsunternehmen, das bereits dreimal die Auszeichnung Unternehmen des Jahres
für sich verbuchen konnte. Der Geschäftsstellenleiter der Filiale Mainz, Michael Friederich, hielt mit der Unterstützung seines Kollegen Axel Kirchhoff für uns einen interessanten |
und informativen Vortrag. Mit dem Thema Fondsgebundene Lebensversicherungen wurde dabei auf
einen sehr speziellen und neuen Bereich des Versicherungswesens eingegangen, der auch die große
Bandbreite dieser Branche deutlich machen konnte. Mit ca. 50 Personen war der Vortrag relativ gut besucht und auch für die Referenten eine angenehme Erfahrung. Gerson Link |
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HTML von W5 | Letzte Aktualisierung am 25.11.1996